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Behörden Ärger

Man riet mir nach dem die Diagnose stand das ich einmal meinen Grad der Behinderung anheben lassen sollte und auch meine Erwerbsunfähigkeit-Rente beantragen sollte. Gesagt getan, bei dem Versorgungsamt hatte ich überhaupt keine Probleme. Hier wurde ohne weiteren Stress dieser angehoben und ich erhielt sogar ein Merkzeichen. Jedoch stellte sich im Laufe der Zeit raus das die Rentenversicherung mit der Diagnose und meinem Antrag Schwierigkeiten machen sollte.

Nach dem ich meinen Antrag bei der der Deutschen Rentenversicherung gestellt hatte, hörte ich wochenlang nichts! Ich fragte nach 12 Wochen das erste mal nach. Ich bekam eine sehr unzufrieden stellende Aussage, das man Schwierigkeiten hätte. Die Schwierigkeit bestand daran das ein Schreiben von meinem letzten Arbeitgeber wohl fehlen würde. Also setzte ich mich mit diesem in Verbindung und reichte besagtes Schreiben nach. Es verging wieder einen unendlich erscheinende Zeit. Wenn ich mich recht erinnere waren es 4 Monate bis ich wieder was hören sollte.

Ich wurde zur ersten Amtsärztlichen Untersuchung eingeladen. Ich dachte mir erst ok, man wird mich bestimmt zu einem Onkologen schicken der sich ein wenig mit dieser Erkrankung auskennt. Ich öffnete die Einladung und fiel aus allen Wolken.
Ich wurde zur ersten Untersuchung zu einem Internisten der deutschen Rentenversicherung eingeladen. Das Resultat dieser Untersuchung war das ich weiter arbeiten könnte, trotz aller Probleme die ich schon durch meine Krankheit hatte. Also ging ich in den Widerspruch mit dem Ergebnis das ich nun zu einem Kardiologen sollte. Ja, richtig gelesen einem Kardiologen. Dieser war bei der Untersuchung eigentlich total überforder da er selber sich erst einmal von einem Onkologen aufklären lassen musste. So entstand das zweite Gutachten. Ich dachte, ich hätte nun alles hinter mir!

Es verging wieder einen geraume Zeit wo wir nichts hörten und auch keine Post bekamen. Also fragte ich wie gehabt nach. Das Ergebnis war das ich nun zu einer psychologischen Begutachtung musst. Ich ließ auch diese über mich ergehen. In dieser Untersuchung fühlte ich mich wie als ob man mir keine meiner Beschwerden glauben wollte und mein Gefühl war das man mich nicht richtig beurteilte. Wie ich später noch erfahren sollte war es auch so. Bevor ich aber zu dieser Untersuchung ging beantragte ich noch meinen Pflege Grad. Dieser wurde mir auch ohne weitere Schwierigkeiten zu erkannt. So wurde ich dann zu einem Pflege Grad 2. Ich dachte das würde nun auch der Rentenversicherung reichen. Doch scheinbar reichte das nicht!

Wie ich dann im Mai 2018 erfuhr wurde meinem Antrag nicht statt gegeben und er wurde sowohl medizinisch wie auch versicherungstechnisch abgelehnt. Ich war bedient und lag am Boden. An dieser Stelle sei auch erwähnt das ich gesundheitlich endgültig seit 2012 aus dem Berufsleben ausgeschieden war weil nicht nur ich krank bin. Nein, eins meiner Kinder ist seit Jahren am erblinden und kein Arzt weiß warum. Wie wir mittlerweile wissen wurde bei meinem Sohn der am erblinden ist ein erhöhter CK-Wert gefunden. Hier befinden wir uns nach wie vor auf der Suche was Ihm fehlt. Auch das wurde nicht von der Rentenversicherung akzeptiert.

Im Sommer 2018 wurde mir eine Reha durch die Deutsche Rentenversicherung bewilligt. Ich wurde in eine Reha für Onkologische Patienten geschickt. Meine Entlassung erfolgt jedoch arbeitsunfähig und auch das man mich nicht mehr vermitteln könnte mit dieser Erkrankung. Ich dachte nun wäre alles Klar. Ich fuhr von der Reha nach Hause. Und nahm mir fest vor sowohl einen Verschlechterung der Krankenkasse zu melden und einen neuen Antrag auf EU Rente zu stellen.

Gesagt und Getan, kaum war ich aus dieser Reha zurück und ich stellte entsprechende Anträge. Zur Pflegekasse war es überhaupt kein Problem eine Erhöhung wurde mir nach weiterer Begutachtung genehmigt. Am 30.11.2018 hatte ich einen Termin bei der Deutschen Rentenversicherung und hier stellte ich den Antrag rückwirkend ab 2011. Dieser läuft zur Zeit und es gibt noch keine weiteren Ergebnisse.

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